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Rendezvous mit: Hermann Ott

Der Klimagipfel geht in seine entscheidende Phase. Der Wissenschaftler und Klimapolitiker Hermann Ott vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie befürchtet, dass sich die ersten Zugeständnisse an die ärmsten Länder als Pyrrhussieg entpuppen könnten. Das Problem steckt im Konsens-Prinzip. Keines der 195 Länder darf den Vertrag am Ende ablehnen. Er ist deshalb mit einem Lösungsvorschlag nach Paris gereist.

Rendezvous mit: Angelina Davydova

Angelina Davydova ist Russland-Korrespondentin des Magazins klimaretter.info. Sie ist zufrieden mit dem bisherigen Auftreten ihres Heimatlands. Im Vorfeld wurde es als einer der Blockierer eines ehrgeizigen Abkommens gehandelt. Laut Davydova spielt es eine konstruktive Rolle. Das sei angesichts des in Russland bereits zu spürenden Klimawandels auch nötig: In St. Petersburg ist es im Moment acht Grad warm.

Rendezvous mit: Clara Brandi

Bei Klimaverhandlungen gilt das Konsens-Prinzip. Das bedeutet: Am Ende darf keiner widersprechen. Wie lassen sich so die Interessen von 195 Staaten unter einen Hut bringen? Zu Beginn der zweiten Gipfelwoche sagt Clara Brandi vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik: Auch wenn jetzt langsam die Zeit davon rennt – das Prinzip ist notwendig.

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